BSI Schulung

BCM-Praktiker

Der Zertifikatslehrgang zum BSI BCM-Praktiker vermittelt das erforderliche Fachwissen, um ein zeitgemäßes BCMS nach BSI-Standard 200-4 zu planen, aufzubauen, zu betreiben, aufrechtzuerhalten und kontinuierlich zu verbessern. Der Lehrgang erfüllt die Anforderungen des Curriculums des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und basiert auf dem aktuell gültigen, umfassend überarbeiteten Standard 200-4.

  • Dauer: 3 Tage
  • Auch als Abendkurs
  • Teilnahmebestätigung und Zertifikat nach bestandener Prüfung
  • Ab 1.189 € (zzgl. Mehrwertsteuer)
  • Frühbucherrabatt (10 %) bis 15.09.2026 mit dem Code “Earlybird
BSI BCM-Praktiker

Was enthält die Schulung?

Dauer:
Insgesamt enthält der Kurs 24 Unterrichtseinheiten a 60 Minuten, aufgeteilt in:
• 3 Tage für den Tageskurs
• 5 Tage für den Abendkurs

Uhrzeit:
• 8 – 18 Uhr inkl. 60 Minuten Pause (Tag 1 – 2), 8 – 14:30 Uhr + Prüfung (Tag 3) für den Tageskurs
• 16 – 22 Uhr inkl. 30 Minuten Pause (Tag 1 – 4), 16 – 18 Uhr + Prüfung (Tag 5) für den Abendkurs

Format:
Online, inhouse auf Anfrage

Preise*:
• 1.189 € (zzgl. MwSt.) für den Tageskurs
• 1.399 € (zzgl. MwSt.) für den Abendkurs

Prüfung:
• 99 € (inkl. MwSt.) pro Prüfungsversuch für den Tageskurs
• 129 € (inkl. MwSt.) pro Prüfungsversuch für den Abendkurs

Abschluss:
• Teilnahmebestätigung
• Zertifikat nach bestandener Prüfung

Teilnehmeranzahl:
• Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 5 Personen pro Kurs
• Die maximale Teilnehmerzahl beträgt 12 Personen pro Kurs

Termine:
• 13. – 15.10.2026 (Tageskurs)
• 26. – 30.10.2026 (Abendkurs)
• 10. – 12.11.2026 (Tageskurs)
• 01. – 03.12.2026 (Tageskurs)
• 11.12.2026 (Wiederholungsprüfung)

Kurs buchen

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung, in der alle für Sie geltenden Rabatte bereits berücksichtigt sind.
*Kombinationsrabatt: 5 % Rabatt ab zwei gebuchten Kursen, 10 % Rabatt bei der Buchung aller drei Kurse.

Der Zertifikatslehrgang zum BSI BCM-Praktiker vermittelt das erforderliche Fachwissen, um ein zeitgemäßes Business Continuity Management System (BCMS) nach BSI-Standard 200-4 zu planen, aufzubauen, zu betreiben, aufrechtzuerhalten und kontinuierlich zu verbessern. Der Lehrgang erfüllt die Anforderungen des Curriculums des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und basiert auf dem aktuell gültigen, umfassend überarbeiteten BSI-Standard 200-4.

Im Mittelpunkt stehen der vollständige BCM-Prozess, das Stufenmodell, die Initiierung des BCM, die besondere Aufbauorganisation, die Business-Impact-Analyse, die Risikoanalyse, die Entwicklung geeigneter Business-Continuity-Strategien sowie Notfallplanung, Übungsplanung und Leistungsüberprüfung. Dabei werden sowohl präventive Aspekte, etwa das Business-Continuity-Vorsorgekonzept, als auch reaktive Aspekte wie die Business-Continuity-Organisation und Business-Continuity-Handbücher behandelt.

Der Lehrgang berücksichtigt nicht nur die IT-Notfallplanung bzw. IT-Business-Continuity-Planung, sondern auch weitere entscheidende Ressourcentypen. Praxisübungen anhand einer durchgängigen Beispielinstitution sowie vorbereitete Vorlagen unterstützen die Teilnehmenden dabei, ausgewählte Bestandteile eines BCMS direkt anzuwenden und zu bearbeiten.

Aktuelle Schnittstellen zu regulatorischen Anforderungen wie NIS-2, BSIG, KRITIS-Dachgesetz und Cyber Resilience Act werden dort eingeordnet, wo sie für das Business Continuity Management, die Resilienz und Dienstleisterabhängigkeiten relevant sind.

Optional kann im Anschluss an den Lehrgang die empfohlene Prüfung zur Personenzertifizierung „BSI BCM-Praktiker“ abgelegt werden. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten die Teilnehmenden das entsprechende Zertifikat.

Die Prüfung dauert 60 Minuten. Es sind 50 multiple choice Fragen zu beantworten. Nur für vollständig richtig beantwortete Fragen gibt es einen Punkt. Werden 60% richtig beantwortet, gilt die Prüfung als bestanden. Täuschungsversuche führen dazu, dass die Prüfung als nicht bestanden gilt. Die Prüfung kann wiederholt werden.

Personen, die bei einem anderen Anbieter den Kurs absolviert haben, können die Prüfung bei IT-P GmbH ablegen.

Grundlagen, Begriffe und strategische Bedeutung des Business Continuity Managements (BCM)
Rechtliche und regulatorische Anforderungen sowie relevante Normen und Standards (u. a. BSI-Standard 200-4, ISO 22301, NIS-2)
Aufbau, Einführung und Betrieb eines Business Continuity Management Systems (BCMS)
Rollen, Verantwortlichkeiten sowie Notfall- und Krisenorganisation
Business Impact Analyse (BIA) und Risikoanalyse im BCM
Entwicklung von Business-Continuity-Strategien sowie Notfall-, Wiederanlauf- und Wiederherstellungsplänen
Notfall- und Krisenbewältigung inklusive Kommunikation und Eskalationsmanagement
Übungen, Tests und kontinuierliche Verbesserung des BCMS
Leistungsüberprüfung, Audits und Managementbewertung nach dem PDCA-Zyklus
Prüfungsvorbereitung inklusive optionaler Prüfung zum BSI BCM-Praktiker
Notfall- und Business-Continuity-Beauftragte
Informationssicherheits- und Datenschutzbeauftragte
IT-Mitarbeitende, IT-Sicherheitsbeauftragte und CISO
Führungskräfte sowie Fachverantwortliche mit Bezug zu BCM
Mitarbeitende der Revision und IT-Revision
Dienstleistungsunternehmen mit Verantwortung für kritische ausgelagerte Prozesse
Personen, die sich auf die optionale Prüfung zum BSI BCM-Praktiker vorbereiten möchten

Thomas Freyer
Thomas Freyer ist Experte für Informationssicherheit, Datenschutz und Compliance sowie zuständig für Beratungen und Implementierungen nach ISO-27001, BSI-Grundschutz und DORA. Er hat über 30 Jahre Erfahrung in regulierten Umgebungen (Behörden, Finanzen, Pharma), u.a. in Deutschland, Großbritannien, Schweiz, USA und Indien.

Er ist Dozent für BCM, BSI-Grundschutz, ISO-2700x und Datenschutz sowie DORA, NIS-2, Kritis. Als Auditor überprüft Thomas Freyer vorhandene Managementsysteme, als Berater begleitet er die Implementierung von Managementsystemen und der branchenspezifischen Standards wie BSI-Grundschutz, NIS-2 und DORA.

Thomas Freyer ist zertifizierter BSI IT-Grundschutz-Praktiker, BSI IT-Grundschutz-Berater, BSI BCM-Praktiker, Lead-Auditor, CISO, IT-Risk-Manager, Datenschutzbeauftragter (zert. EU & UK), ITIL v3 & v4, DORA, NIS-2, PCI-DSS.

Roland Opitz
Roland Opitz ist Informationssicherheitsbeauftragter der IT-P und zuständig für unsere ISO 27001 Zertifizierung sowie die Pflege des ISMS. Als Datenschutz-Experte hat er hat über 30 Jahre Erfahrung im Security-Bereich und regulierten Umgebungen in Deutschland.

Als Auditor überprüft Roland Opitz vorhandene ISMS nach ISO 27001 und er ist Dozent für ISO 27001, BSI-Grundschutz und BCM. Als Experte für Informationssicherheit, Datenschutz und GRC ist er zuständig für Beratungen und Implementierungen nach ISO 27001, BSI-Grundschutz und BCM nach BSI-Standard 200-4.

Roland Opitz ist zertifizierter Informationssicherheitsbeauftragter/ISO nach ISO 27001, BSI IT-Grundschutz-Praktiker, BSI BCM-Praktiker, ITIL v3 und Auditor.

Auf Wunsch führen wir die Schulung inkl. Prüfung als Inhouse-Veranstaltung bei Ihnen im Unternehmen durch.
Kontakten Sie uns dafür unter kontakt@it-p.de.