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Subnetz

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Funktionsweise von Subnetting

Subnetting funktioniert, indem eine Subnetzmaske auf eine IP-Adresse angewendet wird. Dabei wird festgelegt:

  • Netzanteil: Die Bits der IP-Adresse, die das Netzwerk identifizieren.
  • Hostanteil: Die Bits, die einzelnen Geräten (Hosts) im Netzwerk zugewiesen werden.

Beispielsweise werden bei der Subnetzmaske 255.255.255.0 (auch /24 genannt) die ersten 24 Bits für den Netzwerkteil und die letzten 8 Bits für den Host-Teil verwendet. Das bedeutet, dass ein Subnetz mit dieser Maske 256 Adressen hat, von denen 254 für Hosts verwendet werden können.

Wofür werden Subnetze verwendet?

Subnetze spielen eine entscheidende Rolle in der Netzwerkadministration und bieten zahlreiche Vorteile:

  1. Verbesserte Übersichtlichkeit: Große Netzwerke können durch die Unterteilung in kleinere Einheiten leichter verwaltet werden. Jede Einheit ist unabhängig, aber dennoch Teil des gesamten Netzwerks.
  2. Erhöhte Sicherheit: Subnetze erlauben es, den Zugriff zwischen verschiedenen Bereichen des Netzwerks zu kontrollieren. So können beispielsweise sensible Unternehmensdaten vor unbefugtem Zugriff geschützt werden, indem sie in einem separaten Subnetz bleiben.
  3. Effizientere Ressourcennutzung: Die Unterteilung in kleinere Netzwerke reduziert unnötigen Datenverkehr und sorgt dafür, dass Datenpakete schneller und zielgerichteter zugestellt werden.
  4. Flexibilität bei der Planung: Subnetze ermöglichen es, Netzwerke präzise an die Anforderungen eines Unternehmens anzupassen, ohne dabei Ressourcen zu verschwenden.

Ein Subnetz basiert auf der Kombination von IP-Adressen und Subnetzmasken. Die Subnetzmaske teilt eine IP-Adresse in zwei Bereiche auf:

  • Netzwerkanteil: Dieser Teil der Adresse identifiziert das Netzwerk, zu dem ein Gerät gehört.
  • Hostanteil: Dieser Teil steht für die einzelnen Geräte (z. B. Computer, Drucker) innerhalb des Netzwerks.

Beispiel:
Eine IP-Adresse wie 192.168.1.1 mit der Subnetzmaske 255.255.255.0 bedeutet:

  • Netzwerkanteil: 192.168.1.
  • Hostanteil: 1

Alle Geräte mit einer IP-Adresse, die mit 192.168.1. beginnt (z. B. 192.168.1.2, 192.168.1.3), gehören zum selben Subnetz.

Subnetzmasken und IP-Adressen sind grundlegende Konzepte in der Netzwerktechnik, die zusammenarbeiten, um die Kommunikation zwischen Geräten in einem Netzwerk zu ermöglichen.

IP-Adressen

Eine IP-Adresse ist eine eindeutige Kennung für ein Gerät in einem Netzwerk. Sie besteht aus 32 Bits (bei IPv4) und wird üblicherweise in vier Oktetten dargestellt, z.B. 192.168.123.132. IP-Adressen setzen sich aus zwei Teilen zusammen:

  1. Netzwerkadresse
  2. Host-Adresse

Subnetzmasken

Die Subnetzmaske ist eine 32-Bit-Zahl, die festlegt, welcher Teil einer IP-Adresse für das Netzwerk und welcher für den Host verwendet wird. Sie wird oft in der gleichen Notation wie IP-Adressen dargestellt, z.B. 255.255.255.

Funktionsweise

Die Subnetzmaske wird wie eine Schablone auf die IP-Adresse gelegt:

  1. Bits mit 1 in der Subnetzmaske gehören zur Netzwerkadresse.
  2. Bits mit 0 in der Subnetzmaske gehören zur Host-Adresse

Beispiel:

  • IP-Adresse: 192.168.123.132
  • Subnetzmaske: 255.255.255.0

In Binärform:
IP 11000000.10101000.01111011.10000100Maske 11111111.11111111.11111111.0000000
11000000.10101000.01111011.1000010011111111.11111111.11111111.00000000

Daraus ergibt sich:

  • Netzwerkadresse: 192.168.123.0
  • Host-Adresse: 0.0.0.132

Anwendung

Subnetzmasken ermöglichen:

  1. Effiziente Adressraumnutzung
  2. Verbesserung der Netzwerksicherheit
  3. Optimierung des Netzwerkverkehrs

In der Praxis werden oft Kurzschreibweisen wie “/24” für die Subnetzmaske 255.255.255.0 verwendet, was die Anzahl der Netzwerk-Bits angibt.

Praktisches Beispiel: Subnetz in einem Unternehmen

Stellen Sie sich vor, Sie betreiben ein Unternehmen mit mehreren Abteilungen: Buchhaltung, IT und Marketing. Um die Arbeitsbereiche voneinander zu trennen und die Sicherheit zu erhöhen, könnte jede Abteilung ein eigenes Subnetz erhalten:

  • Buchhaltung: 192.168.1.0/24
  • IT: 192.168.2.0/24
  • Marketing: 192.168.3.0/24

Diese Unterteilung ermöglicht eine gezielte Kommunikation innerhalb der Abteilungen, während der Zugriff auf sensible Daten zwischen den Subnetzen eingeschränkt werden kann

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