SAP erweitert die SAP Business Technology Platform (SAP BTP) strategisch und bringt eine neue Generation von KI-Agenten auf den Markt. Mit Joule Studio, erweiterten Integrationen in SAP AI Core, SAP HANA Cloud und der SAP Integration Suite sowie neuen Funktionen rund um generative KI, agentische KI und Large Language Models entsteht eine Plattform, die komplexe Geschäftsprozesse intelligenter, schneller und effizienter macht. Das Ziel ist klar: Unternehmen sollen eigene Agenten entwickeln, die autonom handeln, präzise und kontextbezogene Ergebnisse liefern und dabei helfen, Entscheidungen zu treffen, Workflows zu steuern und Prozesse zu optimieren.
Joule Studio als Einstieg in KI-Lösungen
Mit Joule Studio führt SAP ein Tool ein, das Unternehmen die Generierung maßgeschneiderter KI-Lösungen und agentischer Systeme ohne unnötige Erhöhung des Entwicklungsaufwands ermöglicht. Die Plattform nutzt generative Modelle, Knowledge-Graph-Funktionen und intelligente Assistenten, die Benutzer durch Prozesse führen und Empfehlungen geben. Mithilfe des Model Context Protocol (MCP), APIs und des Zugriffs auf Unternehmensdaten aus der Business Data Cloud können Agenten nahtlos mit Anwendungen kommunizieren und komplexe Abläufe steuern.
SAP HANA Cloud, zentraler Hub für Knowledge und Agentic Memory
Die SAP HANA Cloud liefert die technische Basis für erweiterte KI-Funktionen wie:
- automatisch generierte Knowledge Graphs
- Agentic Memory für langfristigen Kontext
- zentrale Datenhaltung für Unternehmensdaten
- skalierbare KI-Ausführung im Hintergrund
Diese Bausteine ermöglichen es KI-Agenten, komplexe Aufgaben zu übernehmen, nachvollziehbar zu arbeiten und auch in regulierten Branchen wie dem Finanzwesen, der Energieversorgung oder der Verwaltung zu funktionieren.
Nahtlose Automatisierung mit SAP Build und der Integration Suite
In Kombination mit SAP Build, insbesondere mit SAP Build Process Automation, lassen sich Abläufe modellieren, vereinfachen und mit KI-gestützten Komponenten ausstatten. Die SAP Integration Suite verbindet KI-Agenten über einheitliche APIs mit ERP-, Cloud- oder Drittsystemen. Damit können Lieferketten, Finanzprozesse oder HR-Abläufe ganzheitlich gesteuert werden. Auch Entwickler profitieren: Neue KI-Funktionen in ABAP, das SAP AI Launchpad, der Generative AI Hub und Tools in Visual Studio Code erhöhen die Produktivität von Entwicklungsteams, da wiederkehrende Aufgaben automatisiert werden und KI-Assistenten Code generieren, analysieren oder optimieren.

SAP AI Core und SAP AI Business Services als Fundament
SAP AI Core und die SAP AI Business Services bilden das technische Rückgrat für KI-Modelle, Agentenlogik und skalierbare Ausführung. Unternehmen können:
- LLMs verwalten
- Modelle bereitstellen und überwachen
- Daten verarbeiten
- Workflows auslösen
- Prozesse produktiv ausrollen
Damit bietet SAP eine einheitliche Plattform, auf der intelligente Systeme verlässlich funktionieren, zentral verwaltet werden und neue Innovationen schnell integriert werden können.
Zeitlicher Fahrplan
- Ab Dezember 2025:
- Unternehmen können eigene KI-Agenten im Joule Studio erstellen.
- Agenten-Monitoring auf der BTP wird verfügbar.
- Unterstützung für A2A- und MCP-Protokolle startet.
- Parallel ab Dezember:
- Agentic Memory in der SAP HANA Cloud wird bereitgestellt.
- Automatisierte Knowledge-Graphs aus HANA-Metadaten werden eingeführt.
- Ab 2026 (fortlaufend):
- Ausbau der Agenten-Funktionen, Integrationen und Governance-Features.
Warum diese Erweiterungen relevant sind in der SAP BTP
Die neuen Funktionen bringen echte Vorteile:
- Geschäftsprozesse automatisieren statt manuell pflegen
- KI-Agenten übernehmen operative Entscheidungen
- Komplexe Prozesse abbilden und effizient steuern
- Value in Lieferketten, Finance und HR erhöhen
- Governance und Sicherheit auf Unternehmensniveau
- Skalierbarkeit für wachsende Anforderungen
- Intelligente Workflows, die Daten verstehen und kontextbezogen reagieren
Wie funktionieren KI-Agenten konkret? Sie greifen auf Unternehmensdaten zu, analysieren Dokumente, ziehen Modelle heran, generieren Antworten, treffen Vorhersagen und steuern Workflows autonom. Dabei bleiben die Agenten transparent, auditierbar und vollständig in SAP-Prozesse eingebettet – ein entscheidender Punkt für Compliance und Governance.
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