Agilität und Zielräume aus vier Perspektiven

Am Anfang jeder Transition steht die Frage: Wozu und wohin denn? Diverse Akteure sind involviert: Von der Geschäftsleitung über die Fachabteilungen bis zur Entwicklung. Wie lässt sich „Agilität“ aus den unterschiedlichen Perspektiven definieren? Wie sehen die unterschiedlichen Zielräume aus? Und werden wir agil tatsächlich besser? Es gibt ja so einige Begriffe, bei denen viel in einen Topf geworfen wird - Agilität ist einer davon.

Die vier Perspektiven der Agilität:

  • Prozesse und Strukturen
  • Führung und Organisation
  • Werte und Prinzipien
  • Lernen und Innovation

Wird Agilität über Prozesse und Strukturen definiert, ist die direkte Handlungsfähigkeit der Teams das entscheidende Kriterium. Im anvisierten Zielraum von agilen Transitionen stehen meist selbstorganisierte Teams, die Kundebedürfnisse direkt und ohne Mittelsmänner bedienen können.

Je höher der Grad der Selbstorganisation, desto wichtiger wird die Ausrichtung an den Organisationszielen und der übergeordneten Strategie. Die Führungsperspektive liefert dazu die Leitplanken. Aus der Perspektive der Werte und Prinzipien wird die Agilität durch den entsprechenden Erfüllungsgrad  definiert: Die konsequente Ausrichtung an agilen Prinzipien macht Unternehmen agiler. Aus der Lernperspektive ist die wichtigste Frage: Wo liegen die Lernmomente? Dabei ist es nicht ausreichend, wenn Entwicklerteams in Retrospektiven regelmäßig ihre Arbeit beleuchten.

 

Frank Schultheiss
Frank Schultheiss
Agile Coach
Competence Center Project Management
T.: +49 511 61 68 04-461
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