360-Grad-Reporting durch optimiertes Data Warehousing
für die Deutsche Messe AG
Deutsche Messe AG
Die Deutsche Messe AG mit Sitz in Hannover zählt zu den größten Messegesellschaften der Welt. Sie organisiert und veranstaltet internationale Leitmessen und entwickelt maßgeschneiderte Messeformate im In- und Ausland.
Die Herausforderung
Das international tätige Messe- und Veranstaltungsunternehmen verfügte über eine heterogene Systemlandschaft mit verteilten und redundanten Datenquellen. Ein einheitliches Datenmodell fehlte, wodurch Auswertungen nur eingeschränkt möglich waren. Nach der Entscheidung, das bestehende SAP Business Warehouse (SAP BW) abzulösen, sollte ein neues Data Warehouse entstehen, das alle Datenquellen bündelt und über ein modernes Frontend-Tool zentral auswertbar macht.
Die passende Lösung:
Wir entwickelten ein zentrales Data-Warehouse-System, das alle relevanten Datenquellen des Unternehmens zusammenführt und einheitlich strukturiert. Durch die Schaffung eines normierten Datenmodells stehen konsistente Informationen nun an einer zentralen Stelle zur Verfügung. Diese können von den Fachbereichen einfach ausgewertet und für fundierte Entscheidungen genutzt werden.
Neben der technischen Umsetzung legten wir besonderen Wert auf Benutzerfreundlichkeit und Transparenz. Das neue System ermöglicht eine effiziente Datennutzung über ein modernes Frontend-Tool, das den Endanwendern intuitive Analyse- und Reportingmöglichkeiten bietet – ohne tiefes technisches Wissen.
Unser technisches Konzept
Wir realisierten ein zentrales Data-Warehouse-System auf Basis von Microsoft SQL Server. Die Daten wurden aus verschiedenen Quellsystemen (darunter SAP, Salesforce, Ticketing, CAFM, IDL, weitere Systeme und externe Schnittstellen) automatisiert übernommen und über eigens entwickelte SSIS-Pakete verarbeitet. Für die Integration der SAP-Daten wurden individuelle DataSources erstellt, um eine performante und konsistente Datenübernahme sicherzustellen.
Zur effizienten Analyse wurden mehrdimensionale Cubes aufgebaut, die eine flexible und schnelle Auswertung der Daten ermöglichen. Die MS-SQL-Datenbank wurde kontinuierlich an neue Prozesse und Reportinganforderungen angepasst. Darüber hinaus entwickelte IT-P spezifische KPIs und passende Queries zur Auswertung von Besucherdaten und optimierte bestehende Berichte für eine bessere Performance und Lesbarkeit.
Kundenvorteile
- Einheitliche und konsistente Datenbasis durch ein zentrales Data-Warehouse-System
- Alle relevanten Daten an einer Stelle verfügbar
- Einfache und schnelle Auswertungen über ein modernes Frontend-Tool
- Höhere Datenqualität und Transparenz in den Fachbereichen
- Geringerer Aufwand für Datenpflege und Berichterstellung
- Zukunftssichere Grundlage für weitere Analyse- und BI-Projekte
Unser Vorgehen
Zu Beginn des Projekts führten wir gemeinsam mit den Fachbereichen mehrere Workshops durch, um die relevanten Datenquellen und Analyseanforderungen zu identifizieren. Aus diesen Ergebnissen wurde das neue Datenmodell abgeleitet und anschließend technisch aufgebaut.
Die Datenbelieferung erfolgte aus unterschiedlichen Quellsystemen, die in das zentrale Data Warehouse integriert wurden. Parallel dazu wurde das Reporting mit einem modernen Frontend-Tool umgesetzt, das den Anwender:innen einfache, intuitive und leistungsfähige Auswertungen ermöglicht.
Durch die enge Zusammenarbeit mit den Fachbereichen entstand eine skalierbare, zukunftssichere Lösung, die eine konsistente Datenbasis schafft und das Reporting spürbar vereinfacht.
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