Künstliche Intelligenz

Wenn Wissen vorhanden ist, aber niemand es findet

bei IT-P GmbH

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Branche

IT-Dienstleister

Unternehmensgröße

130+

Service 

Lokales, intelligentes Wissensmanagement

IT-P Ansprechpartner

Julian Funke

IT-P Consultant Julian Funke

Zwischen Informationsflut und Wissensverlust

In Unternehmen werden jeden Tag Fragen gestellt. Manche davon können innerhalb weniger Sekunden beantwortet werden. Andere wiederum lösen eine Suche aus, die deutlich länger dauert als die eigentliche Antwort. Oft beginnt diese mit dem Satz: „Irgendwo müsste das doch stehen.“ Genau diese Situation erlebte auch ein Kunde von IT-P. Über Jahre war wertvolles Wissen entstanden. Erfahrungen aus Projekten, technische Dokumentationen, Prozessbeschreibungen, Richtlinien und unzählige weitere Informationen waren sorgfältig dokumentiert und gespeichert worden. Niemand zweifelte daran, dass dieses Wissen vorhanden war. Die eigentliche Herausforderung bestand jedoch darin, es im entscheidenden Moment schnell verfügbar zu machen.

Dies wurde besonders deutlich im Arbeitsalltag. Während erfahrene Mitarbeitende oft innerhalb weniger Minuten Antworten geben konnten, verbrachten andere deutlich mehr Zeit mit der Suche nach denselben Informationen. Oft war bekannt, dass eine Antwort bereits existierte. Nicht selten wusste jemand, dass die Antwort bereits existierte – nur nicht, wo sie zu finden war. Es wurden Dokumente geöffnet, E-Mails durchsucht und verschiedene Systeme miteinander abgeglichen. Nicht selten fragten Mitarbeitende Kolleginnen und Kollegen nach Informationen, die längst dokumentiert waren. Dadurch entstand eine stille Abhängigkeit von einzelnen Wissensträgern, deren Erfahrung und Überblick den Zugang zu wichtigen Informationen überhaupt erst ermöglichten.

Mit jeder neuen Dokumentation, jedem abgeschlossenen Projekt und jeder zusätzlichen Informationsquelle wuchs der Wissensschatz des Unternehmens weiter an. Gleichzeitig stieg jedoch auch der Aufwand, die richtigen Informationen zur richtigen Zeit zu finden. Wertvolle Arbeitszeit floss zunehmend in die Suche nach Antworten, die eigentlich bereits vorhanden waren. Den Verantwortlichen wurde klar, dass es dabei längst nicht mehr nur um Effizienz ging. Wenn Wissen nur schwer zugänglich ist, werden Entscheidungen langsamer getroffen, Einarbeitungen sind aufwendiger und wertvolle Erfahrungen bleiben häufiger ungenutzt. Aus einer alltäglichen Herausforderung entwickelte sich somit ein strategisches Thema, das die Produktivität, den Wissenstransfer und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit gleichermaßen beeinflusst.

Wenn Wissen zur Suche wird

Die Herausforderung wurde besonders deutlich, wenn Mitarbeitende schnell auf Informationen zugreifen mussten. Anstatt Antworten zu erhalten, begann häufig eine aufwendige Recherche. Dokumente mussten geöffnet, unterschiedliche Quellen verglichen und Informationen manuell zusammengeführt werden. Oft wurde dieselbe Frage mehrfach beantwortet, obwohl die Informationen bereits irgendwo im Unternehmen vorhanden waren. Die eigentliche Herausforderung lag dabei jedoch nicht in fehlenden Daten. Im Gegenteil. Das Unternehmen verfügte über einen enormen Wissensschatz. Doch je größer dieser wurde, desto schwieriger wurde es, ihn effizient nutzbar zu machen. Gleichzeitig musste sichergestellt werden, dass sensible Informationen das Unternehmen nicht verließen und alle Sicherheits- und Compliance-Anforderungen vollständig eingehalten wurden.
Die zentrale Frage lautete deshalb nicht:

„Wie sammeln wir mehr Wissen?“

Sondern:

„Wie machen wir vorhandenes Wissen endlich nutzbar?“

Die eigentliche Herausforderung war nicht die Technologie

Zu Beginn standen verschiedene technische Möglichkeiten im Raum. Künstliche Intelligenz versprach intelligente Suchfunktionen, automatische Auswertungen und schnelle Antworten. Doch bereits in den ersten Gesprächen zeigte sich, dass die Technologie allein keine Lösung war. Die eigentliche Herausforderung bestand darin, Wissen so bereitzustellen, dass Mitarbeitende im entscheidenden Moment darauf zugreifen können – unabhängig davon, in welchem System die Informationen ursprünglich gespeichert wurden. Deshalb wurde keine weitere Wissensdatenbank und keine zusätzliche Ablagestruktur gesucht. Vielmehr wurde ein Weg gesucht, um vorhandenes Wissen sichtbar, zugänglich und unmittelbar nutzbar zu machen. Gemeinsam analysierten wir, welche Informationen regelmäßig benötigt werden, wo die größten Suchaufwände entstehen und wie sich bestehende Wissensquellen intelligent miteinander verbinden lassen. Mit jeder Analyse wurde deutlicher, dass enormes Potenzial vorhanden war. Das Wissen war bereits vorhanden. Es musste lediglich zugänglich gemacht werden.

Der Wendepunkt: Von der Suche zur Antwort

Mit dieser Erkenntnis veränderte sich die Perspektive grundlegend. Anstatt Mitarbeitende weiterhin selbst nach Informationen suchen zu lassen, entstand die Vision eines Systems, das Wissen aktiv bereitstellt. Die Idee war einfach: Mitarbeitende sollten Fragen in natürlicher Sprache stellen können und innerhalb weniger Sekunden die relevanten Antworten erhalten – unabhängig davon, in welchem Dokument, System oder Ordner die Informationen ursprünglich gespeichert wurden. Gleichzeitig sollte die Lösung vollständig innerhalb der bestehenden Infrastruktur betrieben werden, sodass sensible Unternehmensdaten jederzeit unter eigener Kontrolle bleiben. Aus einer klassischen Suche wurde somit ein neuer Umgang mit Wissen. Informationen mussten nicht länger manuell zusammengesucht werden. Sie wurden dort verfügbar, wo sie benötigt wurden.

Das Ergebnis: Wissen wird zum strategischen Erfolgsfaktor

Am Ende stellte sich heraus, dass der größte Erfolg nicht in einer neuen Technologie bestand. Der eigentliche Mehrwert lag darin, dass vorhandenes Wissen erstmals konsequent genutzt werden konnte. Mitarbeitende gelangen heute deutlich schneller an relevante Informationen. Suchaufwände werden reduziert, Wissen bleibt im Unternehmen verfügbar und neue Mitarbeitende finden schneller Zugang zu bestehenden Erfahrungen und Dokumentationen. Gleichzeitig bleibt die volle Kontrolle über sensible Daten erhalten, da die Lösung innerhalb der eigenen Infrastruktur betrieben wird. Aus einem wachsenden Berg an Informationen wurde eine zentrale Wissensquelle, die die Mitarbeitenden im Alltag unterstützt und Entscheidungen beschleunigt.

  • Schneller Zugriff auf relevantes Unternehmenswissen
  • Deutlich geringerer Suchaufwand im Arbeitsalltag
  • Bessere Nutzung vorhandener Dokumentationen und Erfahrungen
  • Reduzierung von Wissenssilos und Personenabhängigkeiten
  • Höhere Produktivität durch sofort verfügbare Informationen
  • Volle Kontrolle über sensible Unternehmensdaten
  • Skalierbare Grundlage für zukünftige KI-Anwendungen

Viele Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen in die Dokumentation von Wissen. Der eigentliche Nutzen entsteht jedoch erst, wenn dieses Wissen im entscheidenden Moment abrufbar ist. Die Erfahrung aus diesem Projekt zeigt, dass Wissensmanagement nicht an der Menge der Informationen scheitert, sondern an deren Zugänglichkeit. Die wichtigste Erkenntnis war deshalb nicht technologischer Natur. Sie lautet: Wissen entfaltet seinen Wert erst dann, wenn Menschen es genau dann nutzen können, wenn sie es benötigen.

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